Kariestherapie

Das schönste wäre, wenn Zähne nie von Keimen zersetzt würden oder Karies bekämen, Füllungen ewig halten und später kein Zahnersatz erforderlich wird.

 

Zusammen mit Ihnen können wir die Wahrscheinlichkeit, dass Einbrüche an den Zähnen entstehen, minimieren  durch

  • regelmäßige, sorgfältige Durchsicht und in altersabhängig definierten  Zeitabständen Röntgen durch den Zahnarzt
  • Zahnreinigungen durch die Prophylaxehelferin
  • tägliche sorgfältige, regelmäßige Reinigung der Zähne zu Haus

 

Durch genetische Faktoren, frühere Behandlungen oder nicht durchgeführte Kontrollen (wir haben ja nicht nur unsere Zähne im Kopf!)  kann dennoch Karies entstehen.

 

  • Kariesfrüherkennung
  • Minimalinvasive Therapie
  • Füllungen

  

Mehr dazu:

 

Kariesfrüherkennung:

Wenn die bleibenden Zähne im Kinder- und Jugendalter in die Mundhöhle durchbrechen, sind sie in diesen ersten Jahren besonders anfällig Karieskeimen gegenüber. Primär entsteht die Karies in den Fissuren und den Zahnzwischenräumen. Dies sind die Stellen, wo die Zahnbürste schlecht oder gar nicht hinkommt. Individualprophylaxe vermindert hier das Risiko erheblich. Ab dem 18. Lsj. machen wir in weiten Abständen Flügelbissaufnahmen (Röntgenbilder) von re und li. Auf diesen können wir dann eine beginnende Karies erkennen. 

 

Minimalinvasive Therapie:

Wir verwenden extrem kleine Bohrer um so wenig wie möglich an gesunder Zahnsubstanz zu entfernen. Eine sichere Verbindung zwischen dem Füllmaterial und dem Zahn ist durch die neuen Kunststoffe gegeben.

 

Füllungen:

Amalgam wird seit vielen Jahren nicht mehr verwendet in unserer Praxis. Um Zahndefekte zu füllen nehmen wir Kunststoffe oder Keramik. Beide Materialien werden farblich an ihre Zahnfarbe angepasst. Wo Füllung oder eigene Zahnsubstanz ist, vermag man bei gut gemachten Füllungen kaum zu erkennen.

 

Kunststoffe werden in mehreren Schichten aufgebaut und ausgehärtet und verbinden sich eng mit der Zahnsubstanz. 

 

Keramikinlays werden im Labor angefertigt und mit Kunststoffen eingesetzt. Neben Goldinlays sind sie das Non Plus Ultra, aber auch erheblich teurer. Keramik ist heute aufgrund seiner Farbe das häufigste gewünschte Material.